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Wildlife-Ausbildung Modul I

Lager und Feuer

Am Wochenende vom 31. August zum 2. September startete unsere diesjährige Wildlifeausbildung mit dem ersten Modul „Lager und Feuer“.
Wie können wir naturverträglich ein Lager im Wald einrichten? Und dabei möglichst wenig Spuren unseres Handels hinterlassen? Und was sind die Basics, wenn wir mehrere Tage in und mit der Natur verbringen möchten? Das sind die Ausgangsfragen für unser erstes Ausbildungswochenende gewesen.

Neben theoretischen Grundlagen des Wildlifeansatzes konnten wir in verschiedene Workshops Wildlifetechniken anwenden und ausprobieren: Tarpaufbauten in verschiedensten Varianten und für verschiedene Gruppengrößen wurden aufgebaut, wozu in erster Linie erstmal Knotenkunde auf dem Programm stand. Parallel dazu baute eine andere Gruppe ein Wetterschutz aus Ästen, Zweigen und Laub, eine Möglichkeit auch ohne Tarp ein Dach über dem Kopf haben zu können. Als Alternative zur Isomatte wurden anschließend fleißig Laubbetten und Grasisomatten hergestellt, damit wir es in der Nacht schön warm und weich hatten.

Da die hohe Waldbrandgefahr uns beim Thema Feuer einen Strich durch die Rechnung machte, konnten wir uns umso mehr um unser Wildnislager kümmern. Neben Gefäßen aus Fichtenrinde und einer Wildnissäge, versuchten wir auch Brombeerranken als Schnur zu nutzen, um möglichst viele mitgebrachte Werkzeuge mit Naturmaterialien zu ersetzen.

Neben den handwerklich geprägten Workshops blieb uns auch noch genügend Zeit, um verschieden Erfahrungen zum Schlafen im Schlafsack, Trekkingrucksäcke und Outdoor-Körperhygiene auszutauschen. Auch dieses Mal kam ausgiebiges Essen und  gemeinsame Spielerunden natürlich nicht zu kurz.

Wir freuen uns auch schon sehr auf das zweite Ausbildungswochenende zum Thema Nahrung und Wasser am 19.-21. Oktober, bei dem wir auch das Feuermachen nachholen möchten. Für dieses Modul haben wir noch einige, wenige Plätze frei, also meldet euch gerne noch an!

(A.Riedinger)