AllgemeinUnsere Werte

Die NAJU bei der Weltklimakonferenz

UN-Klimakonferenz

Vom 06.11 bis zum 17.11.2017 fand in Bonn die 23. UN-Klimakonferenz (kurz COP 23) statt. Ich habe am 16.11.2017 als Vertreter der NAJU Hessen einen Tag auf der Konferenz verbracht und unter anderem an einer Diskussion mit der hessischen Umweltministerin Fr. Hinz zu Jugendarbeit im Bereich des Klima- und Umweltschutzes teilgenommen.

An diesem Tag fand auf der Weltklimakonferenz außerdem, passend zu unserer Arbeit bei der NAJU Hessen, der Tag der Umweltbildung mit vielen Vorträgen und Diskussionen statt. So war es hierbei und auch allgemein auf der ganzen Konferenz sehr interessant die vielen unterschiedlichen im Umweltschutz und der Umweltbildung aktiven Menschen aus allen Ecken und Enden der Erde kennen zu lernen und Erzählungen und Berichten ihrer Arbeit zu lauschen. Besonders fasziniert hat mich ein Grundschullehrer aus Marokko, der mit seinen SchülerInnen in einer Art Freiluft-Klassenzimmer die lokale Umwelt erkundet.

An der Diskussion mit den Umweltministerinnen von Hessen und Rheinland-Pfalz im deutschen Pavillon haben neben mir noch einige weitere Jugendliche und junge Erwachsene teilgenommen, die sich in Hessen und Rheinland-Pfalz mit Umwelt- und Klimaschutzthemen beschäftigen. Die Teilnehmer*innen der Diskussion kamen aus ganz unterschiedlichen Bereich, zum Beispiel von einer Crowdfunding-Plattform für energieeffizientes Investment, aus der Landesschülervertretung oder dem Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt Wiesbaden.

Während der Diskussion habe ich unter anderem von unserem Jahresthema Boden und den Aktionen rund ums Highlife berichtet. Und klargemacht, dass der Boden noch viel stärker als Ressource, die für alle zugänglich ist, geschützt und als schützenswertes Gut dargestellt werden muss. Weiterhin haben wir über die Rolle der Jugend im Klimaschutz gesprochen und die Notwendigkeit für mehr Umweltbildung innerhalb der Schulen und außerschulisch zu sorgen.

Für ein inhaltliches Fazit der Ergebnisse der Konferenz: https://germanwatch.org/de/14763

  • Philipp de Jong