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Wildlife-Ausbildung

Wildlife-Ausbildung

Gruppenbild Wildlife Ausbildung

An vier Wochenenden, die über ein halbes Jahr verteilt waren, um auch den Einfluss unterschiedlicher Witterungsbedingungen zu erleben, lernten 16 Teilnehmer auf der Wildlife-Ausbildung der NAJU Hessen viele neue, interessante und thematisch teilweise auch sehr unterschiedliche Techniken im Bereich Wildlife kennen.

Danilo pflückt KräuterAngefangen bei unterschiedlichen Methoden des Feuermachens, über das Ausbrennen von Schalen und Löffeln, über alternativen Kochmethoden mit selbstgebautem Lehmbackofen und Feuergrube, der Bestimmung und Verarbeitung von Wildkräutern zu Essens- und Heilzwecken oder das Töten und anschließende Ausnehmen eines Fisches. Verarbeitet wurden die Heilkräuter dann übrigens sowohl zu Salben, als auch Cremes und Tinkturen.

Topf auf FeuerAuch sehr spannend war das Wochenende im Winter mit dem Schwerpunkt Orientierung und Tourenplanung; es ging ums Spurenlesen, den Umgang mit dem GPS-Gerät in Form von Geocaching, Sternenkunde, Karte und Kompass lesen, Essensplanung mit unterschiedlichen Gruppengrößen und vielem mehr. Auch wenn die Temperaturen an diesem Wochenende zum Schlafen draußen wirklich frostig kalt waren. Wirklich toll war, dass die eigenen Interessen und Erwartungen der Teilnehmer zum Großteil berücksichtigt und anschließend mit ins Programm aufgenommen wurden.

Das mag jetzt für manche wie eine stupide Auflistung von Aktivitäten klingen, Fakt ist jedoch, dass viele unterschiedliche Referenten zu den einzelnen Wochenenden eingeladen wurden und sich zumindest mein Horizont im Bezug auf den Umgang in und mit der Natur, seit der Wildlife-Ausbildung stark erweitert hat.

Anna Zirkel